Magnesium für Frauen

Magnesium für Frauen

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Gerade Frauen haben oft einen erhöhten Bedarf.

Magnesium ist ein Alleskönner. Es ist an mehr als 600 verschiedenen Vorgängen in unserem Körper beteiligt. Das Powermineral beeinflusst zum Beispiel das Hormonsystem, reguliert das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven und trägt zur Festigkeit der Knochen bei. Da Frauen im Laufe ihres Lebens in viele Lebensphasen kommen, die einen Magnesiummangel auslösen können, sollten sie stets auf eine ausreichende Magnesium-Zufuhr achten. 

Magnesium bei PMS

Regelschmerzen und das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS gehört zu den häufigsten gynäkologischen Beschwerdebildern. Beim PMS treten meist einige Tage vor Beginn der Menstruation Symptome wie Abgeschlagenheit, Wassereinlagerung und Überempfindlichkeit auf. Auch die Regelblutung selbst ist häufig von akuten Beschwerden wie Krämpfen, Unterleibs- und Rückenschmerzen betroffen. Man spricht dann von Dysmenorrhö. Da Magnesium zu einer normalen Funktion von Muskeln und Nerven beiträgt und eine gefäßerweiternde Wirkung hat, kann eine regelmäßige Magnesiumeinnahme PMS/ Dysmenorrhö vorbeugen sowie Symptome wie Krämpfe und Kopfschmerzen lindern.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Magnesium bei PMS.

Magnesium in Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Schwangerschaft verlangt dem Körper Höchstleistungen ab. Da ist es nicht verwunderlich, dass es häufiger zu einem Mangel an Magnesium kommt. Denn zum einen scheidet der Körper der werdenden Mutter durch die Veränderung des Stoffwechsels vermehrt Magnesium über die Nieren aus, gleichzeitig steigt im Laufe der Schwangerschaft auch der Magnesiumbedarf des wachsenden Kindes an.

Hier erfahren Sie mehr Details zum Thema Magnesium in der Schwangerschaft & während der Stillzeit.

Magnesium in den Wechseljahren

Genau wie Pubertät und Schwangerschaft sind die Wechseljahre im Leben einer Frau Zeiten des Umbruchs. Die Produktion von Hormonen wie Östrogen und Progesteron geht Ende der 40 langsam zurück. Im Körper wirkt sich das unter anderem auf das vegetative Nervensystem aus. Es steuert zum Beispiel Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System oder den Magen-Darm-Trakt. Häufig treten typische klimakterische Beschwerden wie Schweißausbrüche, Herzrasen, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Wadenkrämpfe auf. Magnesium unterstützt die gesunde Funktion von Muskeln, Knochen und Nerven.

Tipps gegen Wechseljahresbeschwerden

  • 1.
    Gesunde Ernährung

    Sich bewusst ernähren

    Bauen Sie mehr Proteine in Ihren Speiseplan ein. Proteine unterstützen den Erhalt der Muskelmasse.

  • 2.
    Sport

    Sich mehr bewegen

    Sport trainiert das Schwitzen, so dass die Hitzewallungen nicht mehr so unangenehm sind. Außerdem bleibt die Figur in Form.

  • 3.
    Wasserglas

    Viel trinken

    Das hilft gegen Verstopfung und gleicht Flüssigkeitsverluste durch starkes Schwitzen aus.

  • 4.
    Glas

    Magnesium zuführen

    Magnesium ist jetzt besonders wichtig, da es Wadenkrämpfen und Kopfschmerzen vorbeugen kann.

Magnesium ist auch für die Knochengesundheit wichtig. Mehr als 60% des gesamten Magnesiums im Körper wird in den Knochen gespeichert. Knochenbildende Zellen benötigen das Magnesium, um ihre Funktionen einwandfrei ausführen können. Ein Mangel an Magnesium kann zu einer verringerten Stabilität der Knochen führen und somit eine Osteoporose begünstigen. Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium ist auch für die Einlagerung von Calcium in den Knochen wichtig, da das Magnesium an der hormonellen Steuerung des Calcium-Haushaltes beteiligt ist.

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und gerade Frauen bekommen einen Mangel vielfach zu spüren. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung sollten Erwachsene täglich 300 – 400 mg Magnesium zuführen.

Testen Sie hier, wie viel Magnesium Sie wirklich pro Tag zu sich nehmen sollten.