Magnesium für Senioren

Magnesium für Senioren

Gerade ältere Menschen profitieren von einer ausreichenden Magnesiumzufuhr. Hier erfahren Sie, warum das so ist.

Mit zunehmendem Alter sinkt die körperliche Aktivität und damit die Nahrungsaufnahme sowie die Flüssigkeitszufuhr – der Magnesiumbedarf bleibt jedoch unverändert hoch. Gleichzeitig werden häufig magnesiumreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte gemieden, weil diese oft schwer verdaulich sind. Dadurch kann es zunehmend zu einer unzureichenden Magnesiumversorgung des Körpers kommen.

Zusätzlich steigt dadurch ggf. das Risiko für Krankheiten wie Diabetes oder Herzrhythmusstörungen. Daher raten Experten besonders im Alter auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr zu achten.

Magnesium schützt das Herz

Magnesium ist für eine intakte Herzfunktion wichtig. Denn Magnesium ist der natürliche Gegenspieler des Calziums. Dieser Mineralstoff erhöht die Erregbarkeit von Muskeln, während Magnesium diese wieder herunterregelt. So kann das Herz regelmäßig und rhythmisch schlagen. Ein Magnesiummangel kann sich deshalb negativ auf die Herzgesundheit auswirken und Herzrhythmusstörungen begünstigen.

Hier erfahren Sie mehr Details zum Thema Magnesium & Herz.

Magnesium & Diabetes

Aufgrund der beeinträchtigen Blutzuckerregulation ist bei Diabetikern auch die Nierenfunktion verändert, wodurch bei schlecht eingestelltem Blutzuckerspiegel Magnesiumverluste über den Urin entstehen. Die Folge kann ein Magnesiummangel sein. Daher ist bei Diabetes mellitus besonders auf eine ausreichende Magnesiumversorgung zu achten.

Informieren Sie sich hier eingehend über Magnesium & Diabetes.

Magnesium & Medikamente

Unter der Langzeittherapie mit Magensäureblockern (Protonenpumpenhemmer z. B. Omeprazol, Pantoprazol) gegen saures Aufstoßen und Sodbrennen kann es aufgrund der Beeinträchtigung der Magnesium-Aufnahme u. a. zu schwerem Magnesiummangel kommen. Entsprechende Warnhinweise sind den Gebrauchsinformationen der betroffenen Medikamente zu entnehmen. Achten Sie daher bei regelmäßiger Verwendung von Magensäureblockern auf die Symptome eines Magnesiummangels (z. B. Wadenkrämpfe, Muskelverspannungen) und nehmen Sie zusätzlich ein hochwertiges Magnesiumpräparat ein. Damit beugen Sie einem Magnesiummangel durch Magensäureblocker vor.

Wichtig: Verwenden Sie ein Präparat mit organischem Magnesiumcitrat. Dies benötigt keine Magensäure zur Freisetzung des Magnesiums und kann direkt vom Körper aufgenommen werden. Zum Beispiel Magnesium-Diasporal® 300 mg aus der Apotheke. Das Trinkgranulat enthält reines Magnesiumcitrat, wie es als Baustein im Körper vorkommt. Deshalb ist Magnesium-Diasporal® 300 mg körperfreundlich und schnell aktiv.

Magnesium & Lebensmittel

In pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln kommt Magnesium zwar weit verbreitet vor, jedoch variiert der Gehalt beträchtlich. Hülsenfrüchte und Getreideprodukte weisen einen hohen Magnesiumgehalt auf. Auch industrielle Weiterverarbeitung der Lebensmittel und einseitige Ernährung können zu einer Magnesiumunterversorgung führen.

Magnesiumhaltige Lebensmittel sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Hier finden Sie eine Liste mit magnesiumhaltigen Lebensmitteln.

Lebensmittel-Korb

Gut zu wissen:

Magnesiummangel kann auch eine Verstopfung begünstigen. Gegen Verstopfung ist es oft schon sehr hilfreich, mehr Wasser zu trinken. So erhöht sich das Volumen der ballaststoffreichen Nahrungsmittel und der Darm wird angeregt, diese weiter zu transportieren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Magnesiumzufuhr von 300-400 mg pro Tag – abhängig von Alter und Geschlecht. Besonders gut eignet sich Magnesiumcitrat, da diese organische Magnesiumverbindung bereits natürlich im menschlichen Körper vorkommt und gut verträglich ist.