Muskel und Wadenkrämpfe

Magnesium bei Krämpfen

Muskelkrampf! Mögliches Signal für Magnesiummangel. Erfahren Sie hier mehr darüber.

Wadenkrämpfe & Magnesium

Wadenkrämpfe sind nicht nur lästig, sondern auch sehr schmerzhaft. Oft stören sie unsere nächtliche Ruhe oder treten in den frühen Morgenstunden auf. 

Wadenkrämpfe sind typische Symptome eines akuten Magnesiummangels. Mit zunehmendem Alter steigt die Neigung zu solchen Beschwerden deutlich an. Das liegt daran, dass ältere Menschen oft zu wenig essen. Aber Wadenkrämpfe betreffen auch Diabetiker und Sportler. Vor allem Ausdauersportler verlieren beim Schwitzen verstärkt Magnesium, was die sportliche Leistung in nicht unerheblichem Maße beeinträchtigen kann.

Muskelkrämpfe & Magnesium

Wenn die Muskeln schmerzhaft krampfen, steckt häufig ein Magnesiummangel dahinter. Magnesium bei Muskelkrämpfen kann also helfen, die Beschwerden erfolgreich zu lindern. Dabei muss man sich bei uneingeschränkter Nierenfunktion keine Sorgen über eine Überdosierung machen. Zu viel Magnesium wird mit dem Urin problemlos wieder über die Nieren ausgeschieden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt eine tägliche Dosis von 300 mg Magnesium zur Therapie des Magnesiummangels an. 

Testen Sie hier, wie viel Magnesium Sie tatsächlich benötigen.

Magnesium bei Krämpfen

Eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und vor allem Magnesium ist wichtig, damit die Reizübertragung zwischen den Nervenzellen einwandfrei funktionieren kann. Krämpfe durch Magnesiummangel lassen sich daher meist schon mit einer ausreichenden Zufuhr des Mineralstoffs Magnesium behandeln.

Regelmäßige Magnesiumeinnahme gegen Wadenkrämpfe

Durch eine regelmäßige und hochdosierte Magnesiumeinnahme kann ein Mangel zuverlässig ausgeglichen werden. Wichtig ist dabei, dass die Einnahme über einen längeren Zeitraum und in ausreichender Dosierung erfolgt. Magnesium kann auch in Form einer Dauertherapie  oder Kur (mindestens 4-6 Wochen) eingenommen werden.

Sinnvolle Wadenkrampf-Therapie

Die Ursache von Wadenkrämpfen und Verspannungen ist oftmals ein akuter Magnesiummangel. Zum Ausgleich dieses Mangels ist eine Magnesium-Therapie sinnvoll. Und hierbei entscheiden der effektive Wirkstoff und eine sinnvolle Dosierung über den schnellen Therapieerfolg.

Immer wieder liest man von anderen Wirkstoffen zur Therapie von Wadenkrämpfen. Diese Wirkstoffe dienen allerdings nur zur Symptombehandlung und wirken nicht gegen die Ursache der Krämpfe. Ihre Einnahme ist oft auch mit erheblichen Nebenwirkungen (z. B. allergische Reaktionen, Atemnot, Blutbildveränderungen, Leberfunktionsstörungen) verbunden. Aus diesem Grund sollten diese Wirkstoffe nur für kurze Zeit eingenommen werden (ca. 14 Tage). Danach kommen die Wadenkrämpfe jedoch meist wieder. So darf z.B. der Wirkstoff Chininsulfat laut der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) zur Therapie von Wadenkrämpfen nicht mehr eingesetzt werden.

Eine Magnesiumtherapie, z. B. mit körperfreundlichem Magnesiumcitrat, packt das Übel an der Wurzel und ist für eine nebenwirkungsarme Langzeittherapie sehr gut geeignet. Durch die Einnahme von Magnesium wird die eigentliche Ursache der Wadenkrämpfe, also der Magnesiummangel behandelt, und nicht nur Symptome kurzfristig bekämpft.

Extra Info: 

Treten Muskelkrämpfe trotz Magnesium-Zufuhr auf, sollten Sie die Beschwerden von einem Arzt abklären lassen. Vor allem wenn weitere Symptome wie Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Muskelschwäche dazu kommen.

Tipp: Bei nächtlichen Wadenkrämpfen empfiehlt es sich, Magnesium abends vor dem Zubettgehen einzunehmen.

Muskel- und Wadenkrämpfe: Ursachen

Medikamente

  • Entwässerungsmittel (Diuretika)
  • Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer)

Lebenssituationen

Krankheiten

Wadenkrämpfe